Die Übersetzung einer Bibel aus dem XIV. Jahrhundert

Von Miniaturcodes bis hin zu Websites: Eurologos-Trieste in Zusammenarbeit mit der Universität von Trieste

Die Schönheit alter Texte
Das Büro Eurologos-Trieste hat der Beziehung zwischen Universität und Berufswelt schon immer eine große Bedeutung zugeschrieben. Da es selbst von der Qualität der Ausbildung an der Triester Hochschule für moderne Sprachen, Übersetzung und Dolmetschen profitiert hat, stand das Personal der Niederlassung, geleitet von den Triester Diplomierten Elisabetta Maurutto, Marcello di Bari und Matteo Cais, schon immer in einem guten und intensiven Verhältnis zu der Universität von Trieste. Das Büro Eurologos-Trieste nimmt nicht nur regelmäßig Praktikanten der SSLMIT (http://www.sslmit.univ.trieste.it/), auf, sondern liefert den verschiedenen Fakultäten auch Übersetzungsdienstleistungen. Im Zusammenhang mit dieser

Zusammenarbeit hat das ortsansässige Eurologos-Büro für die SSLMIT die Website des Projektes eCoLoRe (http://ecolore.leeds.ac.uk) ) auf Slowenisch und Portugiesisch übersetzt. Die Zielsetzung dieser Initiative, welche vom gleichnamigen Konsortium von Unternehmen und von Institutionen aus dem linguistischen Bereich unterstützt wird, ist die Lokalisierung des eContent, d.h. die Übersetzung und die kulturelle Adaptation von digitalen Daten mit Hilfe von speziellen Tools, welches eine besondere Vorbereitung der User erfordert.
Obwohl sein Blick stets in die Zukunft gerichtet ist, pflegt das Büro Eurologos-Trieste eine enge Verbindung zu großen Kulturen. Es hat nämlich für das Seminar für Geschichte und

Kunstgeschichte der Philosophischen Fakultät Auszüge einer Bibel aus dem XIV. Jahrhundert transkribiert und dann vom Althochdeutschen ins Italienische übersetzt. Eine schwierige und zugleich stimulierende Aufgabe, welche eine angenehme Rückbesinnung auf alte Texte darstellt.

Elisabetta Maurutto
General Manager
Eurologos Trieste
☏ +39 040 63 02 12
info@eurologos-trieste.be

 
 
 
 
 
 
 

Im Internet gibt es fast 40 000 Zitate in 7 Sprachen

Die Rekurrenz des Wortes „Glokalisierung“ ist in zwei Jahren um das fünffache gestiegen

Die Symbiose von Globalisierung und Lokalisierung ist nicht rein symbolisch
Unsere Eurologos-Büros sind durchweg von dem Fachausdruck „Glokalisierung“ begeistert. Er drückt zusammenfassend die Rolle, Aufgabe und Ideologie aller Zweigstellen der Unternehmensgruppe – ganz gleich ihre geographische Lage – aus. Der Ausdruck „Glokalisierung“ wurde in den 90er Jahren durch einen Zusammenschluss von „Globalisierung“ und „Lokalisierung“ kreiert. Wir denken, dass dies seit 20 Jahren der beste Neologismus aus dem Bereich der Globalisierung ist: Er hat allen endlosen und heftigen Diskussionen über das Für und Wider der Globalisierung ein Ende gesetzt, da er zwei gegensätzliche Grundkonzepte miteinander vereint. Es gibt keine wahrhaftige Globalisierung, wenn die lokale Dimension dieses Prozesses nicht auch vor Ort berücksichtigt wird: Und das genau ist der strategische Grundsatz für die Produktion und Expansion von Eurologos!

Linguistische Kontrolle muss „glokal“ sichergestellt werden
Um perfekt in alle Sprachen der Welt übersetzen zu können, d.h., um wirklich global zu sein, muss man über die gleiche Anzahl an Niederlassungen wie Sprachen verfügen.Wie anders kann man einen Text ins Japanische übersetzen, wenn man dort keine funktionsfähige Niederlassung mit Übersetzern, Korrekturlesern, Terminologen, Lokalisierern und Projekt Managern hat?
Qualität ist nichts anderes als die Anwendung des Prinzips von Kontrolle und Verbesserung. Wie kann man jedoch Kontrolle in die Praxis umsetzen und die „ISO-Prüfschleife“ anwenden, wenn man nur in einem einzigen Land ansässig ist? Die einzige Sprache, die man aussagekräftig und dauerhaft kontrollieren und als korrekt bewerten kann, ist nur die Sprache des Landes, in dem das Büro seine Niederlassung hat.

Dies ist auch der Grund dafür, dass ein Diskurs über „mehrsprachige linguistische Qualität“ nur Schall und Rauch ist, wenn man keine Unternehmensgruppe von glokalisierten, d.h. von „globalen“ und zugleich „lokalen“, Büros besitzt. Denn nur mit Hilfe eines solchen Netzwerkes kann die Erstellungen von Übersetzungen unter Berücksichtigung der lokalen Geostile der Sprachen gewährleistet werden. Wie könnte man denn beispielsweise ins Argentische (und nicht ins Kastillanische) übersetzen, wenn man kein Büro in Argentinien hätte? Brasilianisch und Argentisch weichen – genau wie andere ihnen verwandte Sprachen – in zunehmendem Maße vom lusitanischen Portugiesisch und dem iberischen Spanisch ab.

Nach mehreren Jahren im Ausland haben emigrierte Übersetzer Probleme mit sprachlichen Interferenzen
Warum sollte man Übersetzungen „vor Ort“ anfertigen? Zunächst der linguistischen Qualität wegen: Sie entspringt der Kette von „Übersetzung-Redaktion/Korrekturlesen/terminologischer Präzision/Bestätigung/Lokalisierung“, die ohne eine Niederlassung im Land der Zielsprache nur schwerlich möglich ist. Es gibt noch einen anderen, häufig vernachlässigten und unterschätzten Grund. Die Übersetzer, Korrekturleser, Terminographen, und IT-Lokalisierer (Graphikdesigner eingeschlossen) müssen im Land der Zielsprache leben, um ihre sprachlichen Dienstleistungen effizient bearbeiten, überprüfen und bestätigen zu können. Vorsicht ist bei lexikalischen und phraseologistischen Interferenzen von Einwanderern geboten, da sie fernab von der natürlichen Entwicklung ihrer Muttersprache leben. Als einzige Lösung bleibt nur ein Netzwerk von Büros, die in den jeweiligen Ländern ansässig sind. Diese Lösung ist auch wirtschaftlich vorteilhafter: „Glokalisierung“ führt zur Kostensenkung (und gleichzeitig zu einer Preissenkung) bei maximaler Qualität.
Die Büros der Eurologos Group sind sehr stolz darauf, für mehrsprachige Dienstleistungen über diesen wichtigen Trumpf verfügen zu können – ihren „Glokalismus“

EUROLOGOS GROUP OFFICES.
TRANSLATING AND PUBLISHING WHERE THE LANGUAGES ARE SPOKEN

Eurologos Newsletter APRIL - MAI 2005