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Drei wesentliche Punkte zur terminologischen Validation

a.Der Narzissmus der Übersetzer und das „Wie gut, dass ich auch noch da war" der Techniker
Der gelegentliche Narzissmus der Techniker (die manchmal mit der Korrektur von Texten beauftragt werden) steht dem sprichwörtlichen Narzissmus der Übersetzer in nichts nach. Letztere, die für gewöhnlich ruhig arbeiten und hinter ihren Zeilen und Wörterbüchern verblassen, können zu Opfern enormer Adrenalinschübe werden, wenn man eines ihrer Syntagmen berührt. Man könnte meinen, dass nichts umstrittener ist, als das Universum der Logosphäre, der Makrokosmos der Subjektivität par excellence. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man mit der Validation der Glossare beginnen muss. Es kommt nicht selten vor, dass die Techniker / Korrekturleser der Versuchung nicht widerstehen können, sich auf Kosten der armen, beruflich sehr belasteten Übersetzer selbst zur Geltung zu bringen („Wie gut, dass ich auch noch da war!").

b.Die Techniker, die unweigerlich die Rolle von Copywritern übernehmen
Vielleicht wird man nie aufhören, sich über eine gewisse Tendenz der Techniker / Korrekturleser zu wundern, mehr wegen des Stils als wegen der Terminologie einzugreifen. Während ihre Unterstützung besonders gefragt ist, um die Glossare zu validieren und die technischen Phraseologien in letzter Instanz zu kontrollieren, kommt es doch häufiger vor, dass sie sich lieber dem Rewriting der Texte widmen und dabei sogar schwerfällige Korrekturen des Autors einfügen. Und da die Techniker nicht gerade dafür berühmt sind, gute Copywriter zu sein, können sich die Ergebnisse natürlich auch als katastrophal herausstellen.

c.Korrekturen des Autors ohne es zu sagen und ohne es zu wissen: besser vorwarnen!
Noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass diese Änderungen an den Originaltexten dem Kunden (den Copywritern der Muttergesellschaft) nicht mitgeteilt werden. Es kommt vor, dass der Techniker / Korrekturleser, wenn auch von besten Absichten animiert, den Text (in gutem Glauben) „verbessert", ohne es „zu bemerken" und... ohne es zu sagen. Die Editing-Verantwortlichen des Kundens - die im Idealfall anderssprachig sind - werden bisweilen von unendlich vielen Korrekturen terrorisiert und beginnen, an allem zu zweifeln: an ihren Technikern / Korrekturlesern und - vor allem - an den Übersetzungen selbst!

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