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Mehrsprachigkeit in Filmen und Dokumentarfilmen
Die Synchronisation von Filmkommentaren und Werbevideokassetten oder von Dokumentarfilmen wird normalerweise mit dem sogenannten "Voice over", d.h. mit der Aufnahme einer mündlichen Übersetzung auf der Tonspur, realisiert.
Ein oder mehrere "Sprecher" (männlich oder weiblich) interpretieren (lesen) die Texte, die zuvor ausgehend von der Originalversion des Films oder der Audiokassette von Übersetzern übersetzt (adaptiert) wurden.
Sehr häufig müssen die Übersetzer bei den Aufnahmen anwesend sein, um sie zusammen mit dem Tontechniker zu validieren. Auch die großartigsten Interpreten können Aussprache- oder Lexikfehler machen!
Außerdem kommt es häufig vor, dass der Schauspieler noch Änderungen in den Text der Synchronisation einfügen möchte.
Warum soll man ihm nicht die Freude machen und gleichzeitig die semantischen Treue zum Ausgangstext garantieren?
Natürlich gibt es auch für die "Voice-over"-Synchronisationen eine "Druckfreigabe", vor allem, wenn der Art Director, der für die Aufnahmen verantwortlich ist, die Synchronisationssprache nicht beherrscht.