Forschung und Entwicklung


Sind Übersetzer azephal?

Die Legitimierung der führenden Wirtschaftsposition eines Unternehmens kann nicht ohne die Veröffentlichung von Forschungswerken innerhalb der Berufskultur des eigenen Bereichs auskommen.

Aus diesem Grund haben sich Führungskräfte von Eurologos die Zeit genommen, mehrere Bücher zu schreiben und zu editieren.
Die Weiterentwicklung des professionellen Know-how jeglicher Aktivität folgt immer auf die Veröffentlichung von Büchern oder geht parallel mit dieser von statten. Die professionelle Bibliographie eines Bereichs stellt somit also das Verzeichnis der Beiträge zu wissenschaftlichen und technologischen (logisch-technischen) Erkenntnissen in diesem gleichen Bereich dar.
Im Wesentlichen füllen diese Beiträge zwei Lücken: die Werke zur Grundlagenforschung und die zur sogenannten angewandten Forschung.
Die von Eurologos verfassten Bücher sind Beiträge zur angewandten, professionellen Forschung - der Lücke in seinem Bereich, die die geringsten Interventionen (das ist das Mindeste, das man sagen kann) zur Vereinbarung von Theorie und Praxis aufweist.
Während die Grundlagenforschung genauso wie die Linguistik und die Typographik sehr umfangreich und ausgefeilt ist (vor allem dank der zahlreichen Universitätsprofessoren!), erscheinen die Werke der angewandten Forschung erschreckend bescheiden, vor allem aus quantitativer Perspektive.
Leider bestechen diese Bücher (die von praxiserfahrenen Mitarbeitern von Unternehmen für sprachliche Dienstleistungen hätten geschrieben werden müssen) nur durch ihr gänzliches Nicht-Vorhanden-Sein.
Diese Tatsache sagt wohl eine ganze Menge über den Primitivismus aus, der noch einige unserer Aktivitätsbereiche behaftet.
Seit Anfang der 90er Jahre versuchen die Führungskräfte von Eurologos diesen kulturellen Mangel zu beheben, der für den Berufszweig sehr beschämend ist und paradoxerweise als azephal beschuldigt wird.

Diese Bibliographie besteht hauptsächtlich aus den Referenzen, die auch im Buch "Übersetzung, Adaption und mehrsprachiges Editing" zu finden sind, das von drei Führungskräften der Eurologos-Gruppe verfasst wurde. (TCG Editions, Bruxelles, zweite Auflage, 1998).

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